CD- und Konzertbesprechungen Interviews |
Ikonen Magazin (2009): »... die Musik [...] ist [...] überdurchschnittlich gut.« Zillo Magazin (2008): »Ein sehr interessantes Konzept haben sich KOMA69 auf die Fahnen ge- schrieben. [...] Irgendwo zwischen Avantgarde, Retro-Electro und experimen- tellen Ansätzen hat das Band-Projekt einen eigenen Stil entwickelt, der sich dissonante Klänge ebenso zunutze macht, wie monotone Reihungen von Tönen und Rhythmen. Die [...] Musik basiert primär auf analogen Synthesizern und steril-kalten Drum-Programmings, doch auch Gitarre, Bass und Trompete (!) kommen zum Einsatz.« TIP Berlin (2008): »Wenn KOMA69 live [...] spielen, sollten konventionelle Erwartungen und Hör- gewohnheiten zu Hause gelassen werden. Das intermediale Musikprojekt verbindet nicht nur viele Künstler miteinander, sondern auch Live-Electronics mit Stromgitarren und Videoprojektionen.« Co-Art Music (2008): »Durchgeknallt? Genial? Dilettantisch? Raffiniert? Naiv? Ausgebufft? Es fällt wahrlich nicht leicht sich diesem Werk schriftlich zu nähern. Klingt wie: Einstürzende Neubauten, Nintendo, DAF, Hölderlin, Rammstein und doch wieder ganz anders. [...] Wer auch immer auf der Suche ist nach einem absolut ungewohnten Hörgenuss, wer sich nicht scheut Eleganz in sperrigem Gewand zu suchen und bereit ist ein paar Kilometer neben jedem Radioformat nach seiner ganz eigenen Lieblingsmusik Ausschau zu halten, der könnte hier fündig werden.« Periplaneta (2008): »Diesmal geht es um den Futurismus, eine avantgardistische Kunstrichtung, der sich auch der Industrial zuweilen entsprungen weiß. Das alles lässt in Zeiten zügellosen oberflächlichen Konsums, selbst von solchen Dingen wie Kunst, Musik und Sex, aufhorchen. Das triumphierende ‚Aha’ wird aber immer auch von einem Stirnrunzeln begleitet, denn KOMA69 hat sich das Wort ‚un- bequem’ auf die gelbe Fahne geschrieben und bewegt sich ästhetisch höchst unkorrekt durch einen Sumpf aus Kunst-Zitaten und minimalistischen Klang- gebilden.« Wundermedia (2008): »Die Musik von KOMA69 wagt es, sich der Kategorisierung zu entziehen. Wort trifft auf Tanz, schreiende Farbe trifft auf Dunkelheit, Elektronik auf Handge- machtes, Organisches auf tote Materie.« Szenepunkt (2008): »Was wir hier zu Hören bekommen ist nicht so einfach zu beschreiben, denn die Musik ist keineswegs in Schubladen zu stecken. [...] Ich versuche es mal: Nicht einfach zu erschließende, experimentelle Musik mit elektronischem strecken- weise durchaus tanzbarem Gerüst, Gitarrenakzenten, einer wandelbaren Stimme, dadaistisch anmutenden Texten und einem Hauch von postmoderner Düsternis. Oder: Einstürzende Neubauten und Goethes Erben jammen zu- sammen in einer gelben Garage. Großartig! Vielleicht muss man für KOMA69 eine neue Schublade eröffnen ...« Hackisan Onlinemagazin (2008): »In eine bestimmte Musikrichtung lässt sich das Album von KOMA69 eindeutig nicht einordnen. Die Musik ist nicht einfach zu erschließen und nichts für kommerzverwöhnte Ohren. Jeder Song enthält einen eigenen Stil [...] Eine scharfkantige Mischung aus Elektro, Pop, Metal, Gothic und Punk.« subKULTUR Onlinemagazin (2008): »Das sperrige Werk ist nichts für schwache Gemüter, setzt es doch einen Willen zu intensiver Auseinandersetzung voraus. Wer sich dem Neuen nicht verschließt und gern die Kontroverse sucht, ist herzlich eingeladen.« Medienkonverter (2005): »Seit Anfang 2000 gibt es das Projekt KOMA69. Aufs erste Hören eine interes- sante Electroplatte mit düsterem Text und damit wäre das Ganze eine Platte unter tausend. Tatsächlich entpuppt sich aber das Projekt von Alexander Graeff als komplexes Gesamtkunstwerk.« Gothicparadise (2004): »KOMA69 existiert seit mehr als drei Jahren und war als Solo-Projekt von Alexander Graeff mit gelegentlichen Beiträgen anderer Künstler angedacht. Es geht inhaltlich um eine sprachliche Auseinandersetzung mit zunehmender Technisierung, Nihilismus und Postmoderne, wobei düstere Utopien und Zu- kunftsvisionen in der Musik geschaffen werden sollen. Mit [...] dem aktuellem Werk 2W31TAU53NDR31 erlebt der Hörer ein interessantes, experimentell untermaltes Electro-Wave-Album, das philosophisch sowie gesellschafts- kritisch abgerundet wurde.« Dark Obsession Magazin (2003): »Und wieder richten wir das Ohr in Richtung Hauptstadt. KOMA69 ist das Soloprojekt des Berliners Alexander Graeff. Die Musik ist nicht ganz einfach zu erschließen, aber wer sich Zeit nimmt und sich auf die Klangkonstruktionen einlässt, findet einige sehr interessante Ideen.« Orkus Magazin (2002): »Für Menschen, die auf eingängige und problemlos erschließbare Kompo- sitionen stehen, ist KOMA69 mit Sicherheit nichts, doch wer ein wenig in die musikalische Tiefe zu blicken vermag, findet hier womöglich einen neuen Leckerbissen. Das Kompositionsmaterial bewegt sich zwischen experimen- tellem Electro und gotischem Wave, erinnert stilistisch stellenweise ein bisschen an Goethes Erben oder Einstürzende Neubauten.« |
